SEIT 1897

WEINGUT
DONATSCH
Seit 1897 keltern
5 Generationen Wein mit Leidenschaft
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GESCHICHTE

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Das Weingut und der «Ochsen» in Malans sind seit über 100 Jahren im Besitz der Familie Donatsch. Die Philosophie des Familienbetriebes ist, lage-typische, ehrliche Weine zu produzieren. «Seit fünf Generationen leben wir für den Wein. Den Trends immer einen Schritt voraus, sind wir der Kultur und der Tradition stets treu geblieben.»

 

Im Jahre 1897 erwarb Urgrossvater Peter Donatsch das Wirtshaus «zum Ochsen», mit dem dazugehörigen Weinbaubetrieb. Sein Urenkel Thomas Donatsch hat in den frühen 70er-Jahren im Schweizer Weinbau viel Pionierarbeit geleistet. Inspiriert vom Burgund pflanzte er bereits 1975 Chardonnay und Weissburgunder, was damals gesetzlich noch gar nicht erlaubt war. Er war der Erste, der einen «Crémant» nach der Champagnermethode kelterte. Bezüglich der Kelterungsmethoden war Thomas Donatsch auch der Erste, der in der Schweiz mit Barriques experimentierte. André Noblet, der verstorbene Kellermeister der Domaine de la Romanée-Conti schenkte seinem Freund Thomas 1973 drei gebrauchte «La Tâche»-Fässer, in denen der erste «Herrschäftler» nach der klassischen Burgundermethode ausgebaut wurde. Für all diese Neuerungen brauchte es zweifellos Mut, aber auch önologische Kompetenz und den Erfahrungsaustausch mit befreundeten Weinmachern der ganzen Welt. Im Gault&Millau 2018 wird Thomas Donatsch mit dem Titel Ikone des Schweizer Weins ausgezeichnet. 2019 gewann er den "Prix Ami du Vin", mit welchem er für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde.

 

Thomas Sohn Martin ist heute für das Weingut verantwortlich. Er hat nach der Winzerausbildung auf bekannten Weingütern in Australien, Südafrika, Bordeaux und Spanien gearbeitet. Wieder zu Hause in Malans hat er sich grosse Ziele gesteckt. Martin Donatsch ist überzeugt, dass die Bündner Herrschaft zu den besten Pinot-Regionen der Welt gehört und ist sich sicher, dass dieses Potential noch nicht ausgeschöpft ist. Seine Passion gehört dem Pinot Noir und dem Chardonnay! Doch auch die uralte Malanser Sorte Completer fasziniert und inspiriert den passionierten Winzer sehr. So investiert er viel Energie in die Wiederentdeckung und Weiterentwicklung der Malanser Urrebe.

 

Im Jahr 2010 hat Martin Donatsch am Mondial du Pinot Noir den «Prix Champion du Monde des producteurs de Pinot Noir» gewonnen. Im Folgejahr 2011 konnte er diesen bedeutenden Titel als «Pinot Noir-Weltmeister» sogar verteidigen! Seine Ziele und Träume sind damit aber noch lange nicht erfüllt...  er möchte der Welt zeigen, dass in der Schweiz Weltklasse Weine wachsen. Ein ganzes Leben für den Wein...

 

DEGUSTATION IN DER WINZERSTUBE

 

In unserer Winzerstube «zum Ochsen» gibt es die Möglichkeit diverse Eigenbauweine glasweise zu bestellen. So haben wir jeweils vier Weissweine und vier Rotweine  im Offenenausschank.

Zur individuellen Degustation suchen Sie vier Weine vom Offenangebot aus, die auf einer Fassdaube als Degustationsbrett präsentiert werden.

Unser Servicepersonal berät Sie dabei gerne.

 

DEGU IN DER WINZERSTUBE  

(4 Weine wählbar aus 8 Weinen)

 

      18.- CHF

GRUPPEN IM KELLER

 

Wir freuen uns über die unzähligen Anfragen für Kellerbesuche, welche uns Woche für Woche erreichen. Wir freuen uns auch über jeden Besuch in unserem Keller. Gleichzeitig bitten wir aber um Verständnis, dass wir diese Besuche soweit einschränken müssen, damit ein reibungsloser Arbeitsablauf noch gewährleistet werden kann.  Gruppenbesuche mit 10 bis 20 Personen sind deshalb nur auf vorgängige Anmeldung und in Verbindung mit einem Besuch in unserer Winzerstube möglich, wo wir Gerstensuppe, Bündnerplatten, Würste und Käse anbieten. Begleitet werden Sie im Keller vom Winzer oder unserem Sommelier.

 

GRUPPEN EXKLUSIV AB 10 PERSONEN

 

     30.- CHF/ Person

zuzüglich Restaurantkonsum

Aus Zeit- und Sicherheitsgründen können wir während der Weinlese und Vinifikation von Mitte September bis Mitte November keine Degustationen im Keller anbieten.

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REBBERGE

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Zwischen guten Weinen und grossen Weinen liegen Welten. Gute Weine kann man im Keller machen, grosse Weine hingegen wachsen im Rebberg. Die hervorragenden Böden und das warme Klima in Malans bringen dazu die besten Voraussetzungen.

 

Das Weingut Donatsch bewirtschaftet 6 Hektare Reben, welche auf verschiedenen Parzellen mit klingenden Namen wie «Frassa», «Halde», «Bovel», «Selvenen», «Spiger» oder  «Michel» stehen. Die Pflege der Reben erfolgt möglichst naturnah. So haben wir unsere Böden schon seit drei Generationen begrünt, düngen rein biologisch und halten beim Pflanzenschutz die strengen Richtlinien für den ökologischen Leistungsnachweis ÖLN ein. Es liegt uns sehr daran, die Rebberge so zu pflegen, dass die Weingärten auch für die nächsten Generationen gesund und qualitätstreu bleiben. Nach langer Erfahrung stehen heute auf jeder Parzelle diejenigen Traubensorten, welche am besten zum Terroir passen und dadurch hochkarätige und langlebige Lagenweine hervorbringen. Die Burgunder-Sorten gedeihen auf den kalkhaltigen Rüfeschuttkegeln in der Bündner Herrschaft besonders gut. Die Bündner Herrschaft zählt zu den besten Pinot Regionen der Welt. So sind die Hauptsorten im Weingut Donatsch folglich Pinot Noir, Pinot Blanc und Chardonnay. Aber auch die uralte autochthone Sorte Completer fühlt sich im milden Malanser Klima besonders wohl und gewinnt immer mehr an Bedeutung.

KELLER

Für einen grossen Wein braucht es  drei Dinge: hervorragende Trauben, ein gutes Holzfass und Zeit. Wie im Rebberg arbeiten wir auch im Keller möglichst naturnah und so bekommt jeder unserer Weine seinen bestmöglichen, individuellen Ausbau, damit charaktervolle, langlebige Lagenweine entstehen.

 

Der Keller des Weinguts Donatsch beeindruckt mit dem imposanten Barrique-Keller sowie sieben jahrhundertealten Gewölbekellern. So haben unsere Weine eine wunderschöne Kulisse. Im Qualitätsbereich ist die Zeit ein wichtiger Faktor. Darum lassen wir unseren Weinen immer genügend Zeit, um vor der Füllung zu reifen.

 

Die Trauben der verschiedenen Lagen werden separat ausgebaut, wodurch eine riesige Vielfalt an Weinen entsteht. Um die teilweise sehr kleinen Chargen optimal auszubauen ist das Barrique optimal. Durch fast 50-jährige Erfahrung mit den französischen Piécen (Barriques) sind wir grosse Verfechter dieses kleinen Eichenfasses. So werden alle Weissen darin vergoren, wo sie danach auf der Hefe ausgebaut werden. Das ergibt Weissweine wie wir sie mögen: gehaltvoll, rund und mit viel eigenem Charakter.

 

Charakter wollen wir auch bei unseren Rotweinen. Ohne Ausnahme kommen sie  zur Reifung und Lagerung ins burgundische Eichenfût: Der klassische  Pinot Noir namens «Tradition» in gebrauchte Fässer, der Pinot Noir «Passion» aus der über 1000-jährigen Malanser Spitzen-Lage «Spiger» zu einem Drittel in Neuholz, ähnlich einem Premier Cru. Dem raren «Unique», welcher aus den besten Trauben selektioniert wird, gönnen wir ausschliesslich neue Eichenfässer. Als Vorbild dazu dienen die Grand Crus aus dem Burgund, von wo Thomas Donatsch in den frühen 70er Jahren diese Ausbaumethode als Pionier nach Malans gebracht hat.

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BÜNDNER HERRSCHAFT

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MALANS

 

Seit über einem Jahrtausend wird in  Malans Wein angebaut. Der historische Dorfkern, das Schloss Bothmar und die saftig grünen Rebberge prägen das Dorf in der Bündner Herrschaft, einer der schönsten Weinregionen der Schweiz.

 

Malans, das südlichst gelegene Dorf der Bündner Herrschaft, besitzt auch die ältesten Rebberge der Region. Im vorzüglichen, milden Klima wurden schon vor 1000 Jahren Wein, Obst und Gemüse angebaut. Die stattlichen Patrizierhäuser sind Zeugen dieser Handelszeiten. Bischöfe und Chorherren bezogen ihren Messewein aus den wärmsten Malanser Lagen wie die bekannte Completerhalde. Beim letzten Abendgebet (dem Completarium) wurde dieser Wein getrunken, wovon diese uralte autochthone Sorte Ihren Namen erhielt. Der Completer, der auch Malanser-Rebe genannt wird, ist - nachdem er schon fast ausgestorben ist - wieder zu einer Rarität erwacht. Die Bündner Herrschaft mit dem historischen Dorf Malans und seinem südlichen Charme ist nicht nur für Weinkenner und Gourmets ein Paradies, sondern wurde auch für Radfahrer und Wanderer zu einem Geheimtip.